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Dr. Margarita Stäb 

Training - Beratung - Coaching                              


Auf der Haid 61

79114 Freiburg

Telefon  0160 99176765

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Blog

   

Lassen Sie sich inspirieren von meinem Beitrag zu einem Thema, mit dem sich viele Menschen schwer tun:

  • Die Kunst des Loslassens

„Du musst einfach loslassen!“ Sicher haben Sie das auch schon oft gehört oder anderen als Rat gegeben. Wie schwer uns jedoch das Loslassen manchmal fällt, wissen wir alle gut genug. In meinen Seminaren oder Coachings erlebe ich immer wieder Menschen, die sich von alten Gewohnheiten, inneren Einstellungen, ausgedienten Glaubenssätzen oder von Verhaltensmustern trennen möchten, die ihnen nicht mehr gut tun. Als ich gerade darüber nachgedacht habe, warum wir Menschen manchmal so an unseren Gewohnheiten oder Denkmustern festhalten, fielen mir plötzlich die vielen Blätter auf, die wie jedes Jahr im Herbst wieder einfach so auf dem Wege liegen, weil sie von den Bäumen losgelassen wurden.

 Dabei freue ich mich auch immer wieder aufs Neue über die Buntfärbung der Blätter. Sie scheint mir im Moment ganz besonders intensiv zu sein. Das hat mich dazu bewogen, nochmals zu recherchieren, warum sich die Blätter überhaupt färben. Ich hatte es tatsächlich vergessen. Sobald es kühler wird, zieht sich das Chlorophyll, der grüne Blattfarbstoff, in die Wurzeln zurück, um im Frühjahr wieder aktiv zu werden und lässt andere Farbstoffe, die auch in den Blättern sind, dadurch zum Vorschein kommen.

 Somit kann das gelbe Karotin oder das rote Anthocyan in seinen schönsten Farben leuchten. Dass die Laubbäume ihre Blätter zu ihrem eigenen Schutz abwerfen, daran hatte ich mich wieder erinnert. Einerseits würde durch die Blätter im Winter zu viel Wasser verdunsten, und andererseits würde das in den Blättern enthaltene Wasser zu Eiskristallen gefrieren und damit die Blätter zerstören. Nachdem das biologische Phänomen geklärt war, blieb mir noch die philosophische Frage: Nämlich, wie kommen die Bäume überhaupt auf die Idee, ihre Blätter noch einmal so bunt zu färben? Noch einmal so viel Energie in eine Veränderung zu stecken, sich nochmal so auffällig zu machen - wenn sie die Blätter kurz danach doch wieder abwerfen und die sich dann zu einem unscheinbaren hässlichen Braun-Grau mit der Erde verbinden? Dann kam mir eine wunderbare Sichtweise als Metapher in den Sinn. Die Natur bereitet sich einfach aufs Loslassen vor. Die Bäume lassen ihre Blätter noch ein letztes Mal in ihren allerschönsten Herbstfarben erstrahlen, um sich dann endgültig von ihnen zu verabschieden. Fast kommt es mir so vor, als wären sie sich ganz sicher, dass dafür wieder etwas Neues kommt – auch wenn die Bäume monatelang erstmal nur ganz kahl und unscheinbar dastehen. Man könnte fast meinen, als fiele ihnen das Loslassen dadurch auch leichter.

 Lassen wir uns doch von der Natur inspirieren. Die Bäume, die jedes Jahr im Herbst ihre Blätter wieder abwerfen, die sie doch im Frühjahr Stück für Stück so vollendet hervorgebracht haben und die viele Monate Teil des Baumes waren. Auch wir könnten etwas, das ein Teil von uns war, mit dem wir uns ganz lange identifiziert haben, dankbar und bewusst loslassen. Vorausgesetzt wir schaffen es, die Angst vor dem was dann kommt, zu überwinden. Zunächst fühlt sich Loslassen nämlich gar nicht so gut an, weil ja noch nichts anderes da ist. Das Vertraute ist ja erstmal weg, es entsteht eine Lücke, etwas Neues fehlt noch. Fragen Sie sich innerlich, was Sie befürchten, wenn Sie loslassen? Meist sind es nur Vorstellungen, die sich in unserem Kopf festgesetzt haben. Wenn wir unsere Befürchtungen und Ängste ernst nehmen, verlieren sie langsam ihren Schrecken, weil wir uns mit der möglichen negativen Konsequenz mental auseinandergesetzt haben. Und wir wissen, dass wir damit umgehen könnten. Fragen Sie im nächsten Schritt auch, was könnte ich gewinnen, wenn ich loslasse?

 Das Loslassen beginnt tatsächlich im Kopf, genauer gesagt bei unseren Gedanken. Akzeptieren Sie erstmal, dass es Ihnen bisher nicht gelungen ist loszulassen. Mit der Akzeptanz von Dingen, die so sind wie sie sind, fällt es leichter den nächsten Schritt zu gehen. Manchen Sie sich bewusst, warum Sie etwas loslassen wollen und dann treffen Sie die Entscheidung, in dem Sie sich sagen, dass Sie bereit sind, loszulassen mit allen Konsequenzen. Mit unseren Gedanken bestimmen wir unsere Gefühle. Wenn wir dazu stehen, loszulassen und unserer Entscheidung positiv bewerten, wird sich auch das Gefühl dazu in eine positive Richtung entwickeln. Und der erste Schritt ist getan und wird uns weiter bestärken, dabeizubleiben.

Hier kommen ein paar Tipps für´s Loslassen:

  • Wenn wir uns schwer tun etwas loszulassen, wirkt sich das oft auch körperlich aus. Daher ist es gut, sich immer wieder ganz bewusst mit dem Atem zu verbinden. Atem Sie einfach ganz ruhig über die Nase ein und wieder aus und lassen den Atem fließen - ohne etwas erzwingen zu wollen. Einfach „weich“ zu atmen und den natürlichen Fluss des Atems wahrnehmen. Wahrzunehmen, wo sich körperliche Blockaden festgesetzt haben und in diese Verspannungen ganz selbstverständlich den Atem fließen zu lassen. Über den Atem kommt  langsam Luft und Durchlässigkeit ins Spiel. Wir bekommen innerlich mehr Raum und immer mehr bei uns selbst an. Wir spüren uns wieder mehr, das Vertrauen und die innere Sicherheit wächst und kann uns beim Loslassen helfen.
  • Wenn wir uns ganz bewusst auf den Atem konzentrieren und uns mit dem was uns so schwer fällt, loszulassen, verbinden. Diese Gewohnheit oder Denk- oder Verhaltensweise einfach in Ruhe nochmals auf sich wirken lassen. Wenn wir uns dann achtsam liebevoll und mit Dankbarkeit innerlich verabschieden, und mit dem nächsten Atemzug wie ein inneres Ritual loszulassen.
  • Auch ein bewusstes Entscheiden, etwas was ausgedient hat, gehen zu lassen, kann sehr hilfreich sein. So wie man beim Ausmisten der Kleidung entscheidet, das einem ein bestimmtes Kleidungsstück keine Freude mehr macht und es entschieden auf den Stapel für den Kleidersack legt.
  •  Lassen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um sich von Gewohnheiten, Denk- oder Verhaltensweisen zu verabschieden, die ihnen nicht mehr dienen oder die Sie daran hindern, sich weiterzuentwickeln. Dazu braucht es auch Geduld mit sich selbst und die Erlaubnis, seinen ganz eigenen Weg zu gehen. Sie haben Ihre Geschwindigkeit des Loslassens und Ihren ganz eigenen Rhythmus – und das darf auch so sein. Seien Sie sich sicher, wenn wir etwas loslassen, gibt es Platz für Neues, auch wenn wir noch nicht wissen, was stattdessen kommen wird.
  • Manchmal kann es auch hilfreich sein sich Unterstützung zu suchen, bei Menschen, die schon erfolgreich Dinge losgelassen haben und sich inspirieren zu lassen von deren Erfahrung. Vielleicht wollen Sie sich auch in einem Coaching darüber Klarheit zu verschaffen, welchen Verhaltensmustern oder inneren Einstellungen Sie sich trennen wollen.


Mein Tipp für Sie: Vereinbaren Sie gerne eine unverbindliche Probestunde  oder ein Kennenlerngespräch und entscheiden Sie, ob mein Coaching für Ihr persönliches Anliegen oder für Ihr Unternehmen der richtige Ansatz ist.



 

 
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